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Beim Konzert ganz vorne stehen - 4 Tipps Beim Konzert ganz vorne stehen - 4 Tipps Ein Konzert wird oft erst dann zum absoluten Highlight, wenn der Konzertbesucher ganz nah an der Bühne steht. Doch wie schafft er es, einen Platz in den vordersten Reihen zu ergattern? Hier sind 4 Tipps!   Ganzen Artikel...

Die beliebtesten Fussball-Hits Die beliebtesten Fußball-Hits   Deutschland ist ein Fußballland. Und selbst diejenigen, die sich nicht unbedingt für die Bundesliga oder nationale und internationale Pokalspiele interessieren, lassen sich spätestens bei Europa- und Weltmeisterschaften vom Fußballfieber anstecken. Klar, dass dann nicht nur Flaggen und Fanaccessoires dazugehören, sondern auch Musik. Wie sonst könnten die Fans ihre Emotionen besser zum Ausdruck bringen, als durch Songs? Und so gibt es ein paar Lieder, die zu echten Ohrwürmern in Fußballstadien geworden sind und die praktisch jeder mitgrölen kann.    Ganzen Artikel...

Die 20 bekanntesten Schlager aus den 1970ern, 1. Teil Die 20 bekanntesten Schlager aus den 1970ern, 1. Teil   Nach einer kleinen Flaute gegen Ende der 1960er-Jahre erlebte der deutsche Schlager in den 1970ern einen Boom. Einen großen Anteil daran hatte die ZDF-Hitparade, moderiert von Dieter Thomas Heck. Er präsentierte dem Publikum jeden Monat bekannte Hits und neue Songs. Die hohen Einschaltquoten sorgten dafür, dass ein breites Publikum die Künstler und ihre Musik kennen lernte. Die Zuschauer fühlten sich prima unterhalten und genossen die gute Laune, die die Songs ins Wohnzimmer brachten. Gleichzeitig veränderte der Schlager in dieser Zeit sein Gesicht. Die Rhythmen wurden schneller und an die Stelle von aufwändigen Arrangements traten einfachere Melodien.  Ganzen Artikel...

Was sind Tasteninstrumente? 1. Teil Was sind Tasteninstrumente? 1. Teil   Die Welt der Musik kennt eine große Vielfalt an Stilen, Richtungen und auch Instrumenten. Dabei begeistern sich sehr viele Menschen für Tasteninstrumente. Vermutlich jeder hat jemanden in seinem Umfeld, der mehr oder weniger gut Klavier spielen kann. Das liegt zum einen daran, dass Tasteninstrumente in praktisch allen Musikgenres auftauchen. Zum anderen führt meist einfach kein Weg an den Tasteninstrumenten vorbei, wenn jemand Musik machen möchte.  Ganzen Artikel...



Sitzplatz und Stehplatz Kategorien bei Konzerten Auflistung allgemeiner Sitzplatz und Stehplatz Kategorien bei Konzerten Je nachdem, wo und in welcher Form ein Konzert stattfindet, werden die Konzertkarten in unterschiedliche Kategorien aufgeteilt verkauft. Während beispielsweise klassische Konzerte oder Konzerte, die ein insgesamt älteres Publikum als Zielgruppe ansprechen, häufig in Konzertsälen oder -hallen mit Bestuhlung stattfinden, gibt es bei Rockkonzerten in großen Stadien meist nur Stehplätze. Bei der Buchung oder dem Kauf einer Konzertkarte werden dabei meist die folgenden Kategorien für Sitz- und Stehplätze verwendet. Ganzen Artikel...

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  Monday, 13 July 2026
 
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Was ist der Mozart-Effekt?

Was ist der Mozart-Effekt?

 

Morgens zum Aufwachen, zum Mitsingen unter der Dusche, beim Autofahren, im Hintergrund während der Arbeit, abends zum Entspannen: Viele von uns sind ständig von Musik umgeben. Musik sorgt für gute Laune, weckt Erinnerungen und kann eine willkommene Ablenkung sein. Doch Musik wird auch nachgesagt, dass sie uns dabei helfen soll, zu denken und zu lernen. Die Ursache dafür soll der sogenannte Mozart-Effekt sein. Doch was steckt dahinter? Und stimmt die These wirklich?

 

Was ist der Mozart-Effekt?

Eine landläufige These besagt, dass wir unsere Denkleistung steigern können, wenn wir beim Lernen klassische Musik hören, zum Beispiel Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart. Das soll an den Harmonien liegen, die klassische Musik hat. Diese Harmonien sollen die Strömungen in unserem Gehirn so anregen, dass es uns leichter fällt, komplexe Denkaufgaben zu lösen.

Das Konzept des Mozart-Effekts beschrieb erstmals der französische Forscher, Arzt und Therapeut Alfred Tomatis. Er berief sich dabei auf eine Studie, die im Jahr 1993 an der University of California durchgeführt wurde. In der Studie bearbeiteten 36 Studenten in drei Sitzungen verschiedene Aufgaben aus einem Intelligenztest. Die Aufgaben drehten sich um das visuell-räumliche Verarbeitungsvermögen.

Während die Studienteilnehmer die Aufgaben lösten, hörten sie in der ersten Sitzung Mozarts Sonate D-Dur. In der zweiten Sitzung lief eine Zusammenstellung von Entspannungsmusik und in der letzten Sitzung arbeiteten die Probanden bei Stille. Die Forscher stellten fest, dass die kognitiven Leistungen der Studienteilnehmer deutlich besser waren, nachdem sie das Stück von Mozart gehört hatten, als in den beiden anderen Durchläufen. Daraus zogen die Forscher den Schluss, dass klassische Musik dazu führen kann, dass das Lern- und Denkvermögen steigt.

Diese Schlussfolgerungen und die daraus abgeleitete Hypothese, dass der Mozart-Effekt die geistigen Leistungen fördert, sind aber bis heute sehr umstritten. Das liegt unter anderem daran, dass in der Originalstudie viele Angaben dazu fehlten, unter welchen Bedingungen das Experiment durchgeführt wurde, wie die Ergebnisse kontrolliert wurden und in welcher Reihenfolge die Testdurchläufe stattfanden.

 

Musik motiviert zum Lernen

Obwohl es keine eindeutigen Bestätigungen gab, machten die Studienergebnisse zum Mozart-Effekt in den Medien schnell die Runde. In der Folge schossen die Verkaufszahlen für Werke von Mozart in die Höhe. In den Schulen wurde den Kindern Mozart als Hintergrundmusik vorgespielt, während diese lernten, und in einigen Kindergärten wurde eine Stunde klassische Musik pro Tag vorgeschrieben.

Doch die Euphorie rund um Mozarts Musik verebbte auch recht schnell wieder. Ein Grund dafür war, dass es mehrere Folgestudien gab, die teilweise zu ähnlichen und teilweise zu ganz anderen Ergebnissen kamen. Die Wissenschaftler testeten bei den Studien auch andere Musikstücke. Es gelang aber nie, den Mozart-Effekt eindeutig zu bestätigen.

Inzwischen gehen Forscher deshalb stattdessen davon aus, dass die Ursache für bessere Denkleistungen darin begründet ist, dass Musik grundsätzlich eine positive Stimmung auslöst. Denn wenn wir beim Lernen gut gelaunt sind und eine positive Grundhaltung haben, können wir automatisch bessere Leistungen erbringen. Außerdem vermuten Wissenschaftler, dass Musik die Konzentrationsfähigkeit erhöhen und das Sozialverhalten positiv beeinflussen kann. Die musikalischen Anregungen helfen unserem Gehirn nämlich dabei, sich weiterzuentwickeln. Das ist aber nicht auf Mozart oder klassische Musik beschränkt, sondern gilt prinzipiell für jede Musik, die uns gefällt.

 

Musik stimuliert das Gehirn

Forschungen haben gezeigt, dass bestimmte Areale im Gehirn stärker durchblutet werden, wenn wir Musik hören, die wir als angenehm empfinden. Vor allem das limbische System ist unter Einfluss von Musik meist stärker aktiviert. Dieses System ist zum Beispiel auch beim Genuss eines guten Essens oder unter Drogeneinfluss aktiv. Im Unterschied dazu sind die Hirnregionen abgeschaltet, die für Ängste und Alarmreaktionen zuständig sind.

Dieses von Musik beeinflusste Muster der Hirnaktivität wirkt sich dann wahrscheinlich insgesamt positiv darauf aus, wie wir lernen und uns Inhalte einprägen können. Das gilt für das Hören von Musik, viel mehr aber noch für das aktive Musizieren. Selbst Musik zu machen, hat außerdem nachweislich noch mehr Vorteile. Wenn wir Musik erlernen und spielen, werden weitere Hirnareale angeregt. Das regelmäßige Üben bewirkt, dass sich Nervenzellen besser verknüpfen.

Aus Studien ist bekannt, dass musikalisch trainierte Kinder eine höhere Aufmerksamkeitsspanne und eine bessere Gedächtnisleistung zeigen als gleichaltrige Kinder, die musikalisch nicht gefördert wurden. Außerdem sieht es so aus, als könnte ein frühes und regelmäßiges Musizieren die Sprachfähigkeit und die schulischen Leistungen ebenfalls positiv beeinflussen.

Nur Musik zu hören, bringt demnach nicht unbedingt einen Lernvorteil mit sich. Das gilt unabhängig davon, ob es sich bei der Musik um Mozart oder Stücke aus anderen Genres handelt. Das regelmäßige Musizieren hingegen kann durchaus vorteilhaft sein. Andererseits hängt die beste Lernmethode immer auch davon ab, was für ein Lerntyp jemand ist. Wer Ruhe braucht, um sich zu konzentrieren, kann Musik als störend empfinden, weil sie ihn ablenkt.

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