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Gehoerschutz bei Konzerten Tipps für den optimalen Gehörschutz bei Konzerten Der wesentliche Sinn eines Konzertbesuches liegt darin, die musikalische Darbietung des Künstlers live und hautnah zu erleben. Damit aber wirklich alle Zuschauer und Zuhörer das Konzert in gleichem Maße hören können, setzt ein Konzert immer eine gewisse Lautstärke voraus. Während der Zuhörer diese Lautstärke jedoch als eher angenehm empfindet, bedeutet sie für das Gehirn und das Gehör in erster Linie Lärm. Das Tückische an Lärm ist, dass dieser sich meist nicht unmittelbar, sondern während eines langsamen, aber kontinuierlichen Prozesses auswirkt und unbemerkt die Haarsinnenzellen des menschlichen Innenohres schädigt.  Ganzen Artikel...

Interessante Plattencover der Musikgeschichte Einige der interessantesten Plattencover der Musikgeschichte  Auch wenn Musik heutzutage zunehmend in digitaler Form gekauft wird und damit auch Plattencover immer weiter an Bedeutung verlieren, waren sie in den 1940er-Jahren eine echte Revolution. Seinerzeit wurden die Alben nämlich in einheitlichen, schlichten Papierhüllen verkauft. Erst 1940 kam ein für Columbia Records tätiger Grafiker namens Alex Steinweiss auf die Idee, individuelle Plattencover zu entwerfen.    Ganzen Artikel...

Vermarktungskonzept fuer Konzerte und Konzertveranstalter Vermarktungskonzept für Konzerte und Konzertveranstalter Konzerte gibt es in unterschiedlichsten Varianten, angefangen bei kleinen, beschaulichen Veranstaltungen mit einer Hand voll Zuschauern über große Konzerte in Stadien bis hin zu mehrtätigen Festivals. Und auch im Hinblick auf die Musikrichtung gibt es eine Vielzahl unterschiedlichster Facetten, Klassikkonzerte und Opernabende, Volksmusik- und Schlagerkonzerte oder Rock- und Popkonzerte ebenso wie Konzerte bestimmter Szenen. Je nach Konzert fällt dann auch die Organisation entsprechend aufwändig aus, wobei grundsätzlich jedes öffentliche Konzert auf einem wohldurchdachten Konzept basieren sollte, das mehr berücksichtigt als nur die Auswahl der Künstler, die Technik oder die Verpflegung des Publikums.     Ganzen Artikel...

Reklamation und Kostenerstattung Konzertausfall Tipps zur Reklamation und Kostenerstattung bei einen Konzertausfall In den meisten Fällen werden Konzertkarten bereits unmittelbar oder kurz nach Beginn des Kartenvorverkaufes erworben, einfach um sicherzustellen, dass die Karten noch verfügbar sind.Grundsätzlich gilt dabei, dass einmal gekaufte Karten nicht mehr zurückgegeben werden können. Zwischenzeitlich kann es sich aber ergeben, dass das Konzert nicht stattfinden kann.  Ganzen Artikel...



9 Tipps für einen gelungenen Opernabend 9 Tipps für einen gelungenen Opernabend Ein sehr edles, anmutiges Ambiente, ein Publikum in elegantester Abendgarderobe und eine insgesamt eher steife Angelegenheit - so wurden Opernbesuche häufig beschrieben. Doch inzwischen hat auch die Oper eine Verjüngungskur erfahren. Die Atmosphäre ist lockerer, die Kleiderordnung weit weniger streng und das Publikum bunt gemischt.    Ganzen Artikel...

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  Monday, 06 July 2020
 
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Ratgeber: Welches Klavier fürs Kind? Teil 2

 

Wenn der Nachwuchs ein Instrument lernen möchte, ist das zunächst eine gute und erfreuliche Nachricht. Denn das Musizieren hat viele positive Effekte auf die weitere Entwicklung. So werden unter anderem die Feinmotorik, die Vernetzung der beiden Hirnhälften, die analytischen Fähigkeiten und die Kreativität gefördert. Außerdem kann sich das Kind durch sein neues Hobby nicht nur die Zeit sinnvoll vertreiben. Stattdessen gewinnt es auch an Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein, wenn es zum Beispiel ein schwieriges Musikstück fehlerfrei spielen kann oder bei einem Auftritt Applaus erntet.

Hat sich das Kind nun aber ausgerechnet das Klavier ausgesucht, kann das die Eltern vor eine größere Herausforderung stellen. Schließlich ist ein Klavier kein Instrument, das irgendwo in einem kleinen Koffer verstaut werden kann. Zudem müssen die Eltern bei der Anschaffung eine Stange Geld in die Hand nehmen.

Bevor die Wahl auf ein Instrument fällt, sollten die Eltern deshalb ein paar Überlegungen anstellen. Als kleine Hilfestellung gehen wir in einem zweiteiligen Ratgeber der Frage nach, welches Klavier sich fürs Kind eignet. Dabei haben wir in Teil 1 das akustische Klavier dem E-Piano gegenübergestellt und wichtige Kriterien beim Kauf eines neuen Klaviers genannt. Hier ist Teil 2! 

 

Was ist mit einem Kinderklavier?

Bereits seit dem 19. Jahrhundert finden sich in Kinderzimmern kleine Spielzeugklaviere, die oft in kunterbunten Farben und mit einer überschaubaren Anzahl an Tasten daherkommen. Um bei kleinen Kindern das Interesse an der Musik und an Instrumenten zu wecken, sie zum Spielen anzuregen und das Gehör zu schulen, sind solche Spielzeugklaviere zweifelsohne eine gute und sinnvolle Sache.

Doch auch die größeren und oft teureren Kinderklaviere sind keine vollwertigen Musikinstrumente, sondern in erster Linie Spielzeuge. Zum spielerischen Herumklimpern sind sie durchaus geeignet. Möchte das Kind aber ernsthaft Klavierspielen lernen, sind Kinderklaviere mit weniger oder kleineren Tasten keine Alternative.

Anders als zum Beispiel bei einer Geige oder einem Cello ist es beim Klavier generell nicht notwendig, sich nach kindgerechten Varianten umzuschauen. Spätestens ab einem Alter von etwa sechs Jahren kommen Kinder mit einem normal großen Klavier problemlos zurecht. Der Hocker sollte zwar so eingestellt werden können, dass der Nachwuchs hoch genug sitzt. Doch dass die kleinen Kinderhände vielleicht noch nicht alle Intervalle greifen können, ist nicht schlimm. Im Klavierunterricht wird darauf Rücksicht genommen.

 

Ist ein Keyboard eine Alternative zum Klavier?

Ein Keyboard hat weniger Tasten als ein Klavier und ist durch die Bauart kleiner und handlicher. Außerdem ist ein Keyboard oft wesentlich kostengünstiger als ein akustisches oder ein digitales Klavier. Deshalb wird es mitunter als gut geeignetes Instrument für Kinder empfohlen.

Tatsächlich sind das Keyboard und das Klavier aber zwei verschiedene Instrumente. Die Spieltechnik ist zwar ähnlich. Doch im Unterschied zu einem Klavier hat ein Keyboard nur 61 Tasten. Außerdem ist das Keyboard hauptsächlich in der Unterhaltungsmusik zu Hause. Möchte der Nachwuchs in erster Linie solche Musik machen, kann Keyboard-Unterricht natürlich das Richtige für ihn sein.

Andererseits besteht auch der klassische Klavierunterricht nicht nur aus Mozart, Brahms und Beethoven. Vielmehr lernt der Nachwuchs hier genauso die Grundlagen der Unterhaltungsmusik kennen. Doch wenn klassische Musik auf dem Plan steht, sind alle 88 Tasten des Klaviers gefragt. Steht dann daheim nur ein Keyboard zur Verfügung, kann der Nachwuchs schon bald nicht mehr vernünftig üben.

Ein kleines Kind wird eine Zeit brauchen, bis es die ganze Klaviatur nutzen kann. Doch gerade das Spiel mit der gesamten Bandbreite von den ganz tiefen bis zu den ganz hohen Tasten ist für die Kids wichtig, um ein Gefühl für das Instrument zu bekommen. Beim Keyboard fällt das weg. Und die Eltern werden sich wundern, wie virtuos sich selbst kleine Kinder im Kindergartenalter schon an einem großen Klavier bewegen.

Ähnlich wie ein Kinderklavier ist also auch das Keyboard kein Ersatz für ein richtiges Klavier. Möchte das Kind lieber Keyboard spielen, spricht natürlich nichts gegen dieses Instrument. Doch wenn der Nachwuchs Klavier spielen möchte und Klavierunterricht nimmt, werden die Eltern um ein Instrument mit der vollen Tastenzahl nicht herumkommen. 

 

Was ist beim Kauf eines gebrauchten Klaviers wichtig?

Die Eltern müssen keineswegs ein nagelneues Klavier für ihren Spross anschaffen. Der Instrumentenmarkt hält eine riesige Auswahl an gebrauchten Klavieren bereit, die einem neuen Instrument in nichts nachstehen, dafür aber deutlich kostengünstiger sind. Allerdings sollten sich die Eltern vor Ort einen Eindruck vom Zustand verschaffen oder im Zweifel einen Experten zu Rate ziehen. Gut ist auch, wenn das Kind das Klavier einmal ausprobieren kann.

Kaufen die Eltern das Instrument bei einem Klavierbauer oder in einem Musikgeschäft, brauchen sie keine Bedenken zu haben. Diese Instrumente sind geprüft und in einem guten Zustand. Anders kann es bei einem Kauf von Privat aussehen. Denn hier werden auch alte Erbstücke angeboten, auf denen seit Jahren nicht mehr gespielt wurde. Mitunter sind solche Klaviere eine wunderschöne Deko. Doch der Aufwand, um sie wieder spielbereit herzurichten, wäre viel zu groß.

Wie bei fast allen Instrumenten gilt auch bei akustischen Klavieren, dass ihr Zustand in aller Regel besser ist, wenn regelmäßig auf ihnen gespielt wurde. Steht ein Klavier lange ungenutzt herum oder ist es stark verstimmt, ist das selten ein gutes Zeichen. Im Zweifel sollten die Eltern einen Klavierbauer oder den Klavierlehrer bitten, einen Blick auf das Instrument zu werfen. Ein seriöser Verkäufer wird dagegen nichts einzuwenden haben.  


Bei einem digitalen Klavier sollten die Eltern die Funktionen prüfen, auf einen guten Klang achten und sich vergewissern, dass die Elektronik keine Macken hat. Zudem sollte das E-Piano insgesamt einen ordentlichen Eindruck machen. Ein reiner Online-Kauf kann zwar zu einem Schnäppchen verhelfen, aber auch zum enttäuschenden Reinfall werden. Besser ist deshalb, sich das Instrument vor dem Kauf live anzuschauen.

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