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Rock-Festivals in Deutschland Alle Infos zu Rock-Festivals in Deutschland Rockmusik fasst als Oberbegriff einige Musikrichtungen zusammen, die sich seit Ende der 1960er-Jahre entwickelt haben. Dabei findet die Rockmusik ihre Wurzeln in der einer Mischung aus dem Rock'n'roll der später 1950er- und frühen 1960er-Jahre mit anderen Musikstilen. Üblicherweise besteht eine Rockgruppe aus einem Sänger, einem oder mehreren Gitaristen, einem Bassisten und einem Schlagzeuger. Daneben können beispielsweise ein Klavier oder ein Keyboard, ein Synthesizer oder auch Blasinstrumente zum Repertoire einer Rockband gehören.   Ganzen Artikel...



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Übersicht: Musikstücke und ihre Namen

Übersicht: Musikstücke und ihre Namen 

Wer ein Musikinstrument lernt, begegnet einer Reihe verschiedener Musikstücke mit klangvollen, aber teils auch rätselhaften Namen. Viele musikalische Formen sind zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert entstanden. Seinerzeit waren die Kultur und das gesellschaftliche Leben stark von italienischen und französischen Eindrücken geprägt.

 

 

Aus diesem Grund haben auch viele Bezeichnungen in der Musiksprache italienische oder französische Wurzeln.

 

Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen, stellt die folgende Übersicht
einige klassische Musikstücke und ihre Namen vor:
 

 

Musikstücke mit Namen aus dem Italienischen

Kaum eine andere Sprache hat so viele Spuren in der Musiksprache hinterlassen wie das Italienische. Bis heute geben auf den Notenblättern Anmerkungen in italienischer Sprache Hinweise darauf, wie die jeweilige Passage gespielt werden soll. So heißt es dort beispielsweise forte für stark oder laut, legato für gebunden, presto für schnell oder pianissimo für sehr leise.

Auch zahlreiche Musikstücke haben italienische Namen.

Hierzu gehören unter anderem folgende:

 

·         Das Divertimento ist ein Musikstück aus mehreren Sätzen. Der Name bedeutet sinngemäß soviel wie Vergnügen oder Unterhaltung und tatsächlich hat ein Divertimento meist einen heiteren, vergnüglichen, mitunter sogar tanzartigen Charakter. Einem festen und verbindlichen Aufbau folgt ein Divertimento aber nicht und auch was die Besetzung angeht, gibt es keine strengen Vorgaben.

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts war das Divertimento an europäischen Höfen weit verbreitet und eine beliebte Form der Tafelmusik. Im 19. Jahrhundert geriet das Musikstück dann aus der Mode. Erst seit dem 20. Jahrhundert wird es gelegentlich von Komponisten wieder aufgegriffen.

 

·         Die Sonatine ist die kleinere Version einer Sonate. Sie hat meist einen leichteren Charakter und ist einfacher zu spielen als eine Sonate. Zudem besteht eine Sonatine üblicherweise nur aus zwei oder drei Sätzen. Umfasst sie zwei Sätze, ist der erste Satz langsamer und der zweite Satz schneller.

Eine Sonatine aus drei Sätzen baut sich meist aus einem schnellen, einem langsamen und einem schnellen Satz auf. Eine Sonatine kann ein eigenständiges Musikstück sein. Früher diente sie aber mitunter auch als Einleitung für eine Suite. 

 

·         Das Rondo ist ein Musikstück, das ein prägendes Thema hat. Ähnlich wie ein Refrain wird dieses Thema immer wieder wiederholt und somit im Wechsel mit anderen Teilen gespielt. Übersetzt bedeutet Rondo soviel wie Rundgesang.

Ein Rondo kann ein eigenständiges Musikstück sein. Teilweise ist es aber auch in Konzerte oder Sonaten eingebettet und bildet dort dann meist den virtuosen Schlusssatz.

 

·         Das Scherzo war ursprünglich ein schnell gespieltes Musikstück mit heiterem und lebendigem Charakter. Im Laufe der Zeit hat es aber verschiedene andere Färbungen angenommen, so dass es von heiter über kraftvoll, melancholisch oder tragisch bis hin zu dämonisch-düster sein kann. Neben seinem Dasein als eigenständiges Musikstück kann ein Scherzo auch den dritten und somit vorletzten Satz von Sinfonien und Kammermusiken bilden. 

 

Musikstücke mit Namen aus dem Französischen

Neben Musikstücken mit italienischen Bezeichnungen gibt es auch zahlreiche Musikstücke, deren Namen französische Wurzeln haben.

Zu diesen Musikstücken gehören unter anderem diese:

·         Die Etüde ist ein Übungsstück. Ihr Name lässt sich sinngemäß mit lernen oder studieren übersetzen und eine Etüde zielt darauf ab, die spieltechnischen Fertigkeiten zu trainieren. Zwar kann eine Etüde wunderbar klingen und musikalischen Genuss bieten. In erster Linie wurde sie aber komponiert, um Tonfolgen und Fingersätze zu üben.

 

·         Das Menuett war ursprünglich ein französischer Paartanz im Dreivierteiltakt. Er setzte sich aus zwei Themen zusammen, die oft nur aus wenigen Takten bestanden und sich regelmäßig wiederholten. Ab etwa der Mitte des 17. Jahrhunderts entwickelte sich das Menuett in ganz Europa zu einem beliebten Gesellschaftstanz. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts eröffnete ein Menuett oft einen Ball. Gleichzeitig wurde das Menuett schon früh zu einem festen Bestandteil der Suite.

 

·         Die Suite ist ein Ensemble aus mehreren Musikstücken. Meist sind sie in einer Tonart komponiert, haben aber unterschiedliche Taktformen. Im Rokoko wurden unterschiedliche Tänze zu einer Suite zusammengestellt und in dieser Abfolge bei gesellschaftlichen Anlässen gespielt. 

 

Unscharfe Grenzen zwischen Musikstücken 

zuzuordnen. So gibt es so manches Divertimento, das genauso gut auch als Sonatine oder Serenade durchgehen könnte. Eine Serenade ist ein Musikstück, das früher gerne als Ständchen gespielt wurde. Dabei ist nicht eindeutig geklärt, wo die Wurzeln des Namens liegen. Denkbar ist, dass sich die Bezeichnung vom lateinischen serena oder dem französischen serein ableitet.

In beiden Fällen würde die Übersetzung ausgeglichen, heiter oder ruhig heißen. Der Name könnte aber auch vom italienischen sera für Abend oder vom spanischen serenata für Abendmusik stammen. Keine der Bedeutungen ist abwegig, denn die Serenade hat meist einen heiter-unterhaltsamen Charakter und wurde als Ständchen bei abendlichen Gesellschaftsanlässen aufgeführt.

Eine klare Unterscheidung zwischen dem Divertimento, der Serenade und der Nocturne wurde vor allem im 18. Jahrhundert nicht vollzogen. Die Nocturne heißt im Italienischen Notturno und beschreibt eine Nachtmusik, die im Unterschied zur Serenade allerdings oft eher verträumt, bisweilen auch ein wenig schwermütig klingt. Ganz anders kommt da schon eine Invention daher.

Sie kam im 16. Jahrhundert auf und ist ein Musikstück, das auf einer musikalischen Idee aufbaut. Die Invention verarbeitet dabei ein musikalisches Thema in verschiedenen Abwandlungen, indem sie beispielsweise die Tonart oder die Tonstufe verändert, die Notenwerte vergrößert oder verkleinert oder das Thema mehrstimmig anlegt.

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