Cookies - Datenschutz
Diese Webseite benutzt Cookies. Einwilligen? Akzeptieren & Infos
Teilen
Bookmark and Share
Konzerte News
Menü
EU Konzertkarten
Fachartikel
Konzertkarten Deutschland
Konzertkarten Vorverkauf
Konzertkarten Online
Konzertkarten Suche
Konzertkarten International
Konzertkarten Last Minute
Konzertkarten Musik
Impressum - Datenschutz
Verzeichnis
Konzertkarten Blog
Musik Gästebuch
Grafiken
Grafiken, Tabellen und Diagramme
Populäre Artikel
mehr Artikel
8 Gründe fürs Singen, 2. Teil 8 Gründe fürs Singen, 2. Teil   Wenn es ums Singen geht, ist die Bandbreite riesig. Von echten Stimmwundern mit einzigartiger Stimme über Menschen, die nicht sehr gut, dafür aber mit Herzenslust singen, bis hin zu Leuten, die nach eigener Aussage gar nicht singen können, ist so ziemlich alles vertreten. Doch am Ende kommt es gar nicht so sehr darauf an, ob und wie gut jemand singen kann. Viel wichtiger ist die Freude, die Musik bereitet. Und es gibt sogar wissenschaftliche Belege dafür, dass das Singen die körperliche und die seelische Gesundheit positiv beeinflussen kann. Ganzen Artikel...

Die Rechte beim Konzertbesuch Übersicht: die Rechte beim Konzertbesuch  Gerade bei angesagten Stars ist es schon nicht immer einfach, überhaupt noch eine Eintrittskarte zu ergattern. Wenn es geklappt hat, ist die Vorfreude auf das Konzert meist groß. Schließlich bietet sich nicht allzu oft die Möglichkeit, namhafte Größen live und hautnah zu erleben. Doch was ist, wenn das Konzert ausfällt oder kurzfristig verschoben wird? Oder wenn die Band ewig auf sich warten lässt?   Ganzen Artikel...

Infos zu Musik in der Medizin Infos zu Musik in der Medizin Vermutlich jeder hat selbst schon erlebt, dass Musik nicht nur für eine schöne Klangkulisse sorgt, sondern auch eine heilsame Wirkung haben kann. So gibt es Songs, die einfach gute Laune machen. Andere Musikstücke verleiten zum Mitsingen und zum Mittanzen. Wieder andere Musikstücke helfen dabei, sich zu entspannen und abzuschalten.    Ganzen Artikel...

Musik mittels Smartphone und Tablet? Musik mittels Smartphone und Tablet? - Ein paar Beispiele Wenn es um das Musizieren geht, denken die meisten sicherlich zunächst an die klassischen, herkömmlichen Instrumente wie die Gitarre, das Klavier, die Geige oder das Schlagzeug. Smartphones, Tablets und andere mobile Endgeräte hingegen werden eher als Wiedergabegeräte mit Musik in Verbindung gebracht. Dabei eignen sich diese Geräte hervorragend auch als Musikinstrumente.   Ganzen Artikel...



Online-Crash-Kurs: Noten lesen, Teil 3 Online-Crash-Kurs: Noten lesen, Teil 3 Ein Musiker muss zwar nicht unbedingt Noten lesen können. Aber auf Dauer ist es doch besser und praktischer. Und wer das System einmal verstanden hat, wird sich mit dem Notenlesen nicht schwer tun. Denn so schwierig ist es nicht. In einem Online-Crash-Kurs erklären wir, wie das Lesen von Noten funktioniert.    Ganzen Artikel...

Regional
Kommentare
Hobby: Konzertkarten...
Uebersicht zu Reggae...
Sicherheitsvorschrif...
Konzertkarten Rechnu...
Konzertkarten Vorver...
Link-Empfehlung
Gema
Verband Musikindustrie
Kultur Datenbank
Verband Veranstaltungswirtschaft
Verband Konzertdirektionen
Verband Musikverleger
Verband Konzertchöre
Verband Musikschulen
Musikrechte Wiki
Verband Theater & Orchester
Künstlersozialkasse
Musiker Verband
 

 

  Tuesday, 20 November 2018
 
Musikthemen
Die größten Risiken beim Ticketkauf auf Online-Börsen
Die größten Risiken beim Ticketkauf auf Online-Börsen Tickets, die nie ankommen, viel zu hohe Preise, schlechter Kundenser...
Was gilt fürs Musizieren in der Mietwohnung?
Was gilt fürs Musizieren in der Mietwohnung? Die Geschmäcker sind zwar verschieden. Der eine mag Rock und Pop, der andere hö...
8 Gründe fürs Singen, 2. Teil
8 Gründe fürs Singen, 2. Teil Wenn es ums Singen geht, ist die Bandbreite riesig. Von echten Stimmwundern mit einzigartiger St...
8 Gründe fürs Singen, 1. Teil
8 Gründe fürs Singen, 1. Teil Es gibt hervorragende Sänger mit einer außergewöhnlichen Stimme. Daneben gibt es S&a...
Wenn der Teenie aufs Konzert geht: organisatorische Tipps für Eltern, Teil 2
Wenn der Teenie aufs Konzert geht: organisatorische Tipps für Eltern, Teil 2 Irgendwann wird aus dem kleinen Kind ein Teenie. Und oft i...
 
EU Konzertkarten arrow Konzertkarten Blog arrow Musiktrend - Tuerkische Arabeske
 
 
Musiktrend - Tuerkische Arabeske

Infos zum neuen Musiktrend: Türkische Arabeske 

So wie jede andere Musikrichtung, also unabhängig davon, ob es sich um Rock, Blues, Pop, HipHop oder Klassik handelt, wurde auch die Türkische Arabeske von der Musikindustrie entdeckt und als neuer, moderner Musiktrend zunehmend kommerzialisiert.

Dabei bietet die Türkische Arabeske jedoch weit mehr als nur orientalische Klänge kombiniert mit westlicher Popmusik.

Hier daher alle wissenswerten Infos zur Türkischen Arabeske als neuer Musiktrend auf einen Blick:  

 

Die Wurzeln der Arabeske

Der Begriff Arabeske bezeichnet ursprünglich orientalische Ornamente im Sinne von Verzierungen, beispielsweise in Form von assyrischen oder maurischen ranken- und blattförmigen Mustern. Die Wurzeln der Arabeske als Musikrichtung haben jedoch einen anderen Hintergrund.

In den 1940er- und 1950er-Jahren flohen viele Menschen aus armen oder politisch unruhigen Gebieten der Türkei nach Istanbul. Wer es seinerzeit schaffte, in der Nacht vier Pfähle in die Erde zu schlagen, durfte den Grund behalten und darauf ein Haus bauen. So entstanden viele tausend improvisierte Häuser, die ohne Baufacharbeiter oder gar Architekten errichtet wurden.

Für die Menschen war zunächst einmal wichtig, schnell ein Dach über dem Kopf zu haben, um später dann, sobald Arbeit gefunden war und ein Einkommen erzielt wurde, ein solides, schönes Haus bauen zu können.

Arabesken im Sinne von ornamentalen Verzierungen spielten bei den improvisierten Behausungen zunächst keine Rolle, aber es entstanden Arabesken in einer anderen Form, nämlich als Musikrichtung. Im Zuge dieser Musikrichtung wurden Elemente der arabischen und türkischen Volksmusik aufgegriffen und neu interpretiert.      

 

Die Türkische Arabeske als Musikrichtung

Die türkische Arabeske lässt sich nur bedingt in einen Musikstil einordnen, denn die Musik ist genauso vielfältig und vielseitig wie die Kulturen, Traditionen und Geschichten der Menschen, die aus den unterschiedlichsten Regionen nach Istanbul gekommen waren. Gemeinsam ist all den Liedern jedoch, dass die Texte von ähnlichen Inhalten geprägt sind.

So geht es bei der türkischen Arabeske um unerfüllte Liebe, Alltagssorgen, Enttäuschungen, Heimweh, die Trennung von vertrauten Menschen und Umgebungen oder Armut. Insgesamt sind die Texte sentimental und traurig und während sie den einen aus der Seele sprechen und ihre Herzen tief berühren, empfinden die anderen die Texte als schlichtweg kitschig.

Teilweise werden die Texte auch als angsteinflössend, destruktiv und sogar gefährlich bewertet, was sich damit begründet, dass sie das Selbstmitleid und die Versunkenheit in Schmerz, Sorgen und Wehmut gutzuheißen scheinen. Hinzu kommt, dass es immer wieder Menschen gibt, die sich zu türkischer Arabeske in Ekstase tanzen und sich dabei selbst verletzen.   

 

Die Bedeutung von Türkischer Arabeske

Türkische Arabeske scheint eine Musikrichtung zu sein, mit der jeder etwas anderes verbindet. Ältere Menschen verbinden mit der Musik vergangene Zeiten, als arabischsprachige Musik offiziell verboten war und die Menschen heimlich Radio Kairo hörten. Andere bezeichnen Arabeske-Künstler als Verräter, die die echten Sorgen und Nöte der Menschen benutzen, um sie zu kommerzialisieren und auf diese Weise Geld und Ruhm zu erlangen.

Wieder andere bezeichnen türkische Arabeske als die Musik der Minibus- und Taxifahrer, teils freundlich und teils abwertend gemeint. Daneben gibt es diejenigen, die die türkische Arabeske als Musik verstehen, durch die politischer Protest und das Aufbegehren gegen die Unterdrückung zum Ausdruck gebracht werden können, vergleichbar mit dem klassischen HipHop.

In den meisten Fällen wird heute mit türkischer Arabeske jedoch ein Bestandteil der orientalischen Popmusik in Verbindung gebracht, in der sich orientalische und westliche Klänge miteinander vermischen.  

 

Die Geschichte der Türkischen Arabeske und ihre Künstler

In der Türkei wurde die türkische Arabeske in den 1940er-Jahren durch Künstler wie Kaydar Tatlıyay bekannt. An der Popularität der Musik konnte auch das Verbot von arabischsprachiger Musik in der Öffentlichkeit Ende der 1940er-Jahre nicht viel ändern, denn die Menschen empfingen Radio Kairo und hörten die Musik dann eben heimlich in ihren eigenen vier Wänden.

Mitte der 1960er-Jahre arbeiteten Musiker wie Ahment Sezgin, Abdullah Yüce oder Hafiz Burhan Sesiyilmaz Elemente der traditionellen Volksmusik in die arabeske Musik ein. Später betteten Künstler wie Orhan Gencebay dann Elemente des angloamerikanischen Rock‘n‘roll in die Musik ein. Zu den weiteren bekannten Künstlern der türkischen Arabeske gehören Musiker wie beispielsweise Müslüm Gürses, Emrah, Mahsun Kırmızıgül, İbrahim Tatlıses und Ferdi Tayfur.

Im Iran und in anderen Regionen, die persischsprachig geprägt sind, ist die Arabeske deutlicher von der traditionellen Sufi-Musik geprägt und in vielen Fällen gehen die Texte auf Gedichte der mittelalterlichen Sufi-Dichter zurück. Zu den bekannten Musikern dieser Richtung gehören Omid, Mehrdad, Mo‘in, Cheb Khaled, Alabina, Amr Diab oder auch die aus Afghanistan stammenden Sänger Ostad Madadi und Amir Jaan Saboori.

Teilweise arbeiten zudem auch die in Europa und Amerika bekannten, aus dem Iran stammenden Musiker Afshin und Arash mit traditioneller arabesker Musik. Interessant ist in diesem Zusammenhang außerdem die persische Untergrund-Rockband O-Hum. Diese Band verbindet Rumi- oder Hafes-Gedichte mit traditioneller persisch-arabischer Sufi-Musik und moderner Rockmusik. Im Iran selbst ist die Band aus diesem Grund verboten, im Westen hingegen feiert sie zunehmend große Erfolge.

 

Weiterführende Musikthemen, Tipps und Konzerttickets:

Was ist und macht die GEMA?
Fakten ueber Raubkopien
Die besten Alben der 1970er Jahre
Deutsche Eurovision-Teilnehmer
Die erfolgreichsten Musikalben der 1980er-Jahre

 

Thema: Infos zum neuen Musiktrend: Türkische Arabeske

 
< Prev   Next >

 

 

 

 

© 2006 - J!LM -